To do or not to do

Herzlich Willkommen in meinem neuen Blog. Die Gründe für meinen Umzug waren vielfältig, einer davon heißt DSVGO.

Dazu wurde in den letzten Tagen auf sämtlichen Blogs aber bereits so viel gesagt und geschrieben, dass ich das an dieser Stelle nicht auch noch tun werde. Vielleicht später, wenn sich alles ein bisschen beruhigt hat.

Auch ohne die neuen Regelungen und Vorschriften hatte ich schon seit einiger Zeit vor, mit meinem Blog auf meine Homepage umzuziehen. Einfach, weil es praktischer ist. Für meine Leser und Leserinnen, die jetzt auf einer Webseite alles finden, für mich, weil ich nicht mehr mit tausend verschiedenen Tools jonglieren muss.

Und weil ich diesen Umzug schon seit Wochen vor mir hergeschoben habe, nutze ich mal die Gelegenheit, euch gleich von meinem neuen To-Do-System zu erzählen.

Die meisten von euch wissen es ja: Ich bin ein Listenfreak. Alles, was ich irgendwie in Listen unterbringen kann, wird notiert. Mein Problem dabei war: Meine To-Do-Listen wurden von Tag zu Tag länger und ich von Tag zu Tag frustrierter. Weil die Listen inzwischen so umfangreich waren, dass ich sie gar nicht mehr schaffen konnte. 

Ich habe andere gefragt, wie sie das lösen, habe ein bisschen im Netz gestöbert, und dann habe ich eine Lösung gefunden, die für mich absolut optimal ist: Die 6-Punkte-To-Do-Liste

Leider habe ich mir nicht notiert, wo ich das gefunden habe, ich werde noch einmal recherchieren und euch die Stelle dann noch verlinken. Aber vorab zeige ich euch mein neues System, mit dem ich jetzt seit Anfang April arbeite. Und mit dem ich rundum zufrieden bin, weil ich endlich überschaubare Pläne für jeden Tag habe, die ich auch umsetzen kann.

 

Und so geht's:

Alles, was ihr braucht, ist ein Notizbuch und/oder Kalender mit ein bisschen Platz für eure Listen.

Die erste Liste ist eine klassische To-Do-Liste:

Hier notiert ihr alles, was erledigt werden muss. Und zwar einfach dann, wenn es euch einfällt. Diese To-Do-Liste wird fortlaufend geführt und wird dabei natürlich immer länger und länger. 

 

Jetzt kommt der zweite Teil:

Ihr legt euch für jeden Tag eine To-Do-Liste an, die nur aus sechs Punkten besteht. 

  1. ..........
  2. ..........
  3. ..........
  4. ..........
  5. ..........
  6. ..........

Ich fertige diese sechs-Punkte-Liste am Abend vorher an, ihr könnt das auch morgens während des ersten Kaffees erledigen, wichtig ist nur, dass ihr mit einer fertigen sechs-Punkte-Liste in den Tag startet.

Auf diese Liste schreibt ihr sechs Dinge, die ihr unbedingt an diesem Tag erledigen wollt. Wer will, kann die Arbeiten noch nach ihrer Wichtigkeit notieren, ich mache das nicht. Denn erledigen will ich ja sowieso alle sechs Aufgaben.

Das, was ihr auf eure 6-Punkte-Liste übernommen habt, könnt ihr von der langen To-Do-Liste streichen.

Und dann geht es los. Ihr habt jetzt für den Tag eine kurze übersichtliche und schaffbare (!) Liste, die ihr abarbeiten könnt.

Fallen euch im Laufe des Tages weitere Dinge ein, die ihr noch erledigen müsst, kommen sie erst einmal wieder auf die lange Liste. Morgen ist schließlich auch noch ein Tag.

 

Seit ich meine To-Do-Liste auf diese Weise abarbeite, habe ich jeden Abend das wunderbare Gefühl, etwas geschafft zu haben, Dinge werden plötzlich angegangen und nicht mehr auf die lange Bank geschoben und wenn ich mich dann für den nächsten Tag vorbereite, bin ich immer wieder erstaunt, wie sehr meine lange Liste wieder geschrumpft ist. 

Für viele von euch ist das vermutlich lächerlich. Für mich war dieses System eine echte Neuentdeckung und Hilfe, etwas mehr Struktur in meinen chaotischen Alltag zu bringen. 

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